



Transport von Hilfsgütern
Seit vielen Jahren unterstützt Gebende Hände den gefährlichen Transport von Hilfsgütern in den Südsudan und in die Provinz Darfur. Mit der Hilfe von einheimischen Partnern, vor allem die Hilfsorganisation der reformierten Kirche im Südsudan, werden immer wieder Hilfsflüge – bislang die einzige Möglichkeit zum Transport von Hilfsgütern in das abgeschottete Land – unternommen. Dabei haben wir nach Möglichkeit unsere Hilfe immer dorthin gebracht, wo es sonst kaum Hilfe gibt.
Auf den Transporten wird alles mitgenommen, was man zum Überleben benötigt: Getreide (vor allem Mais und Sorghum), Saatgut, Behälter für Trinkwasser, Kochtöpfe, Hacken und Schaufeln für den Ackerbau, Angelhaken und Schnüre zum Fischfang, Moskitonetze, denn während der Regenzeit ist das Malariaproblem riesengroß, Seife, Salz und medizinische Materialien.
Unsere Mitarbeiter sind auf diesen Hilfsflügen schon mehrfach durch Regierungstruppen oder islamistischen Reitermilizen in große Gefahr geraten.
Mobile Schulen
Auch die Kinder werden nicht vergessen. Gebende Hände hat dafür gesorgt, dass es mobile Schulen gibt. Dabei wird das nötigste Unterrichtsmaterial in ein oder zwei wasserdichte Kisten gepackt, die dann bei einer möglichen Flucht einfach mitgenommen werden können. Damit wird zumindest etwas gegen die komplette Analphabetisierung ganzer Generationen unternommen.
Wiederaufbauhilfe nach Ende des Bürgerkriegs
Nach dem Ende des Bürgerkriegs dürfen die Hilfstransporte noch nicht aufhören, denn es fehlt so gut wie an allem. Doch nun wird der Schwerpunkt darauf verlagert, dass die Menschen sich wieder Häuser aufbauen, Getreide und Gemüse anpflanzen und langsam wieder ein normales Leben führen können. Es ist auch noch nicht abzusehen, inwieweit Waisenkinder versorgt werden müssen. Auf jeden Fall werden wir Bildungs- und Ausbildungsarbeit unterstützen.