| Der Winter ist in Afghanistan mit unvorstellbarer Härte hereingebrochen! Wegen der anhaltenden Unsicherheit und häufigen Dürren gibt es so gut wie nichts mehr zu essen. Die verzweifelten Leute, darunter viele Waisenkinder, kämpfen in bitterer Kälte ums nackte Überleben!
 | 15 Euro kosten drei wollene Kinder-Winterpullis, drei Paar Socken und zwei Schals.
|  | 30 Euro benötigen wir, um eine fünfköpfige Familie zwanzig Tage lang mit 20 kg Mehl, 5 kg Reis, 1 kg Zucker und 1 kg Tee zu versorgen.
|  | 70 Euro kostet ein Zelt, das acht Waisenkinder vor dem Erfrieren bewahren kann! |
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Bonn, den 28.12.2011
Liebe Freundin, lieber Freund von Gebende Hände,
auch wenn der Winter bei uns nicht mit dem fürchterlichen Winter in Afghanistan zu vergleichen ist, weiss ich die wohlige Wärme in unserer Wohnung jetzt sehr zu schätzen. Doch meine Gedanken sind immer wieder bei den vielen hungernden und frierenden Kindern in Afghanistan. Müssen auch in diesem Winter wieder zahllose afghanische Kinder an Hunger und Kälte sterben?
Besonders in den einsamen Bergdörfern brauchen die Menschen jetzt dringend Hilfe. Wegen der anhaltenden Kämpfe und der heftigsten Dürre der letzten zehn Jahre mit dramatischen Ernteausfällen, gibt es so gut wie nichts mehr zu essen. Und nun ist auch noch der Winter mit unvorstellbarer Härte über das Land hereingebrochen.
Von der Außenwelt abgeschnitten, kämpfen die Verzweifelten – unter ihnen viele Waisenkinder – hungrig, geschwächt und in bitterer Kälte ums nackte Überleben.
Die Situation ist grausam. Das Leben Tausender Menschen in den eisigen Bergen ist in Gefahr. Unser Team ist jedes Mal von neuem von dem Leiden der Menschen erschüttert – und mehr denn je entschlossen, zurückzukehren.

„Müssen in diesem Jahr wieder Kinder sterben?”
Uns er internationaler Projektleiter berichtet aus Afghanistan von einem erschütternden Gespräch:
Wir sitzen auf dem Fußboden und essen zusammen mit afghanischen Waisenkindern Reis mit Bohnen. Die junge Mitarbeiterin des Waisenhauses schaut mich an und sagt langsam: „Kinder werden diesen Winter sterben.” Es herrscht Stille, bevor sie es erläutert.
Die afghanischen Winter sind hart und bitterkalt, die Häuser haben keinen Strom und zahlreiche Bergdörfer werden eingeschneit sein. Jedes Jahr sterben afghanische Kinder an der Kälte. Diese Aussage überwältigt mich durch ihre Einfachheit und Klarheit – Decken, Schränke voller Pullover und Tonnen warmer Kleidung – und trotzdem werden in Afghanistan diesen Winter Kinder durch Kälte sterben – und das darf nicht sein!
Wenn der Unterschied zwischen Leben und Tod einfach nur in den warmen Decken und warmer Kleidung besteht, die weniger als 15 Euro pro Kind kosten, dann können wir alle etwas tun. Es muss verhindert werden, dass diesen Winter Kinder in Afghanistan an Kälte sterben!

Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Hilfe,
Ihr
Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher
Vorsitzender von Gebende Hände
Das Team von Gebende Hände bringt trotz der lebensgefährlichen Bedingungen den verzweifelten Menschen Essen, warme Decken, Kleidung und Zelte. Mit 30 Euro versorgen wir eine fünf köpfige Familie zwanzig Tage lang mit Mehl, Reis, Zucker und Tee!

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